K wie Kartoffeln, Kristall, Kalium... Essentieller Mineralstoff mit positiven Auswirkungen auf Herz und Blutdruck.

Kalium ist ein natürlicher Mineralstoff, der im Gestein der Erdkruste verhältnismäßig häufig vorkommt. Es gehört zu den sogenannten Alkalimetallen. In seiner Reinform, die natürlich praktisch nicht vorkommt, ist Kalium äußerst reaktiv, bspw. mit Wasser. In der Regel ist das Leichtmetall Kalium aber Bestandteil verschiedener Mineralstoffverbindungen in kristalliner Form (Kristalle).

Kalium ist für unseren Körpern essentiell, das heisst lebensnotwendig. Für eine gesunde Funktion definiert bspw. die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) eine Mindestaufnahme von 2 Gramm pro Tag für Erwachsene. Neuere Untersuchungen weichen von dieser Einschätzung stark nach oben hin ab und empfehlen bis zu 5 Gramm Kalium pro Tag als minimale Aufnahmemenge. Dieser Empfehlung folgen auch diverse Studien zur Regulation des Bluthochdrucks mittels erhöhter Kaliumaufnahme.

Die Aufgaben des Kaliums in unserem Körper sind äußerst vielfältig und betreffen unter anderem die Regulation des Wasserhaushaltes, die Steuerung von Enzymfunktionen, die Freisetzung von Hormonen wie Insulin, die Weiterleitung von Nervenímpulsen und damit die Muskelfunktion und die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks.

Bei einer zu geringen Aufnahme von Kalium, wie sie in einer denaturierten und an Kochsalz reichen Ernährung besonders häufig vorkommt, sind Symptome wie Schwindel oder Kopfschmerzen, Krämpfe und Herzrythmusstörungen und auch Bluthochdruck häufig.

Folge sind unter Umständen lebensbedrohliche Zustände wie Schlaganfall und Herzinfarkt. Auch Erkrankungen wie Elektrolytstörungen oder die Einnahme von Diuretika / Entwässerungsmitteln können den Kaliumgehalt in unserem Blut beträchtlich senken.
Industriell verarbeitete Lebensmittel verlieren oft bereits während des Produktionsprozesses einen Großteil ihres Kaliumgehaltes. Aus geschmacklichen Gründen wird dieses Defizit mit Kochsalz ausgeglichen. Generell reagiert der Körper auf eine höhere Kochsalzaufnahme mit der Ausscheidung von Kalium. Man könnte Natrium daher auch als Gegenspieler des Kaliums bezeichnen.

Die sich ändernden Ernährungsgewohnheiten hin zu Fast-Food, glutenhaltigem Getreide, tierischen- und Zucker-lastigen Lebensmitteln, machen das eigentlich in Obst und Gemüse in reichlicher Menge vorkommende Kalium zunehmend zu einem Mangel-Mineral. Die durch eine ungünstige Ernährung und Lebensweise inkl. reichlichem Kaffe- und Alkoholkonsum geförderten, entzündlichen Darmerkrankungen sorgen dazu für eine nochmals erhöhte Ausscheidung von Kalium.

Gerade Kartoffeln (auch in Form von vermeintlich ungesunden Chips oder Pommes Frites) enthalten eine große Menge des Mineralstoffs und sollten daher als Stärkebeilage viel öfter verzehrt werden als bspw. Teigwaren / Nudeln oder Brot.

Daneben gelten als besonders gute Kaliumlieferanten Hülsenfrüchte, Nüsse, alle Kohlsorten wie Grünkohl oder Blumenkohl, dazu Kohlrabi, Fenchel aber auch Paprika und Tomaten. Unter den Obstsorten sind besonders Bananen, Aprikosen aber auch Beeren wie Himbeeren, Johannisbeeren usw. zu empfehlen. Auch Dörrobst ist bspw. für unterwegs ein wohlschmeckender, haltbarer Energie- und eben Kaliumspender.

Da bei nachlassender Nierenfunktion im Alter in der Regel auch der Kaliumspiegel leicht ansteigt, sollte die zusätzliche Aufnahme von Kalium bspw. in Form von diätetischen Lebensmitteln immer vorab und unter Berücksichtigung der aktuellen Laborwerte mit einem Arzt oder Heilpraktiker abgestimmt werden.  


Weitere, blutdrucksenkende Nährstoffe:

Hibiskus

(Teepflanze)

Arginin

(Eiweiss-Bestandteil)

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