Heil- und Genußmittel Hibiskusblüte - Eine uralte Teepflanze mit Blutdruck- regulierenden, sekundären Pflanzenstoffen.

Hibiskus (botanisch Hibiscus sabdariffa) gehört zur Familie der Malvengewächse und ist im deutschsprachigen Raum auch unter dem Namen Eibisch bekannt. Man könnte Hibiskus durchaus als "Superfood" bezeichnen. Neben seiner Vielseitigkeit, bspw. dem fruchtigen Geschmack, der die Anwendung als Tee oder Grundstoff für Limonaden und Süßigkeiten empfehlenswert macht und seiner stark rot färbenden Pflanzenfarbstoffe, ist Hibiskus seit langem in der Erfahrungsheilkunde für seine positiven Effekte auf die Gesundheit bekannt.

Seine Wirkung reicht dabei von Harn- und Galle-treibenden- über antibakterielle bis hin zu LDL-Cholesterin- und eben Blutdruck-senkenden Eigenschaften. Hibiskus enthält (als Tee oder Extrakt) große Mengen an Vitamin C und weitere, stark antioxidativ wirkende, sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane und Terpene.

Etliche Studien der letzten 20 Jahre bestätigen die Blutdruck-regulierende Eigenschaft des Hibiskus eindrucksvoll. Bereits mit 3 Tassen Hibiskustee pro Tag lassen sich im Zeitraum von einigen Wochen hochsignifikante Ergebnisse erzielen, die, besonders bei Grenzwerthypertonikern und moderat erhöhtem Blutdruck überzeugend ausfallen.

Bei regelmäßiger Anwendung, eine Voraussetzung bei Durchführung von Phyto- oder Ernährungstherapie, berichtet die medizinische Forschung von einer Blutdruck-Senkung (systolisch) von durchschnittlich 7,2 mmHg bis hin zu 13,2 mmHg.

Der Verzehr von Hibiskus hat bei normalem Konsum keine Nebenwirkungen und ist auch bei Histamin- und Fruktose-Intoleranz in der Regel ohne Weiteres durchführbar. Übermäßiger Verzehr (bspw. mehrere Kannen Tee pro Tag) kann unter Umständen aber leicht abführend wirken.

Die Blutdruck-regulierenden Effekte des Hibiskus basieren auf zwei unterschiedlichen Mechanismen, einer Anregung der Nierentätigkeit die das Ausschwemmen von überflüssigem Gewebswasser erleichtert und einer anti-entzündlichen Komponente, die zusätzlich den Blutdruck beeinflusst und mutmaßlich von den enthaltenen Anthocyanen (Farbstoffen) ausgeht.

Tatsächlich gibt es neben Hibiskus eine ganze Reihe an Lebensmitteln mit Blutdruck-senkenden Eigenschaften. So wirkt Rote Beete über das enthaltene Nitrat gefäßerweiternd, Pinienrindenextrakt enthält blutdrucksenkende Flavonole bzw. Pycnogenole und auch blaue Kartoffeln, die hierzulande wohl eher selten im Supermarkt zu finden sind, enthalten Farbstoffe wie Carotinoide und ebenfalls die bereits genannten Anthocyane mit Eigenschaften ähnlich der Hibiskusblüten-Farbstoffe.

Auch verschiedene Kräuter und vor allem "alte" Gemüse- und Obstsorten sind in Hinblick auf ihre Inhaltsstoffe gesundheitlich relevant.

Allen pflanzlichen Lebensmitteln mit interessanten, sekundären Pflanzenstoffen ist dabei gemeinsam, dass sie durch industrielle Verarbeitung häufig bereits im Produktionsprozess verloren gehen oder zerstört werden, oder aber angesichts der sich verändernden Verzehrsgewohnheiten einfach nicht mehr nachgefragt sind.

Besonders nährstoffreiche Sorten mussten dazu in der Vergangenheit ertragreicheren, schädlingsresistenten und teilweise genveränderten Varietäten weichen. Die Vielfalt der verzehrten Pflanzenstoffe ist uns daher ganz schlicht mit Großmutters Gemüse- und Kräutergarten verloren gegangen.

Hibiskus eignet sich ganz hervorragend, Defizite an sekundären Pflanzenstoffen einer ungesunden Ernährung oder unpyhsiologischer Stoffwechsellagen auszugleichen und ist daher wichtiger Bestandteil einer Ernährungstherapie unter Berücksichtigung zusätzlicher Ernährungserfordernisse bei Bluthochdruck.


Weitere, blutdrucksenkende Nährstoffe:

Kalium

(Mineralstoff)

Arginin

(Eiweiss-Bestandteil)

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