Metabolisches Syndrom

Metabolisches Syndrom

Übermäßiges Bauchfett ist ungesund und führt neben Bluthochdruck auch zum metabolischen Syndrom.

 

Personen mit Bluthochdruck haben oft auch Anlagen für Übergewicht (erkennbar am "viszeralen" Bauchfett), erhöhte Cholesterinwerte und die Entstehung eines Diabetes mellitus ("Zuckerkrankheit"). Kommen "nur" drei der folgenden gesundheitlichen Problemstellungen zusammen, ist die Definition für ein metabolisches Syndrom bereits erfüllt:

  • Bluthochdruck
  • Erniedrigte HDL-Cholesterinwerte (Blutfette)
  • Erhöhte Triglyzeridwerte (Blutfette)
  • Diabetes
  • Übergewicht

Aufgrund der verheerenden Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit gilt das metabolische Syndrom in Fachkreisen auch als "tödliches Quartett". Die Risikofaktoren der genannten Erkrankungen bedingen und beschleunigen sich gegenseitig und führen zu einem raschen Voranschreiten des körperlichen Verfalls. Als Ursachen des metabolischen Syndroms werden genetische Faktoren diskutiert, die wohl bei der Entstehung eine Rolle spielen. Wichtiger sind aber Lebensstilfaktoren wie Bewegung, Ernährung und Konsum von (Genuß-)Giften und der aus einem ungesunden Lebensstil resultierende Bauchumfang. Botenstoffe die vom übermäßigen Bauchfett abgegeben werden, lösen eine Reihe an negativen Stoffwechselvorgängen aus, beeinflussen die Elastizität der Blutgefässe (sie Bluthochdruck) und schädigen die Leber. Erste Behandlungsmaßnahmen bauen daher auf eine Reduktion des Bauchfettes und einen generellen Gewichtsverlust. Dazu kann körperliche Bewegung, eine gesunde Ernährung und die bewusste Lebensführung helfen, die genannten Werte wieder in den Normbereich abzusenken.