Bluthochdruck

Bluthochdruck = Schwerwiegende Erkrankung

Bluthochdruck schreitet als Krankheit oft unbemerkt voran.

 

... auch Hypertonie genannt, definiert man durch Blutdruck-Werte über 140 / 90 mmHg. Diese Werte müssen dauerhaft vorliegen (das heisst mehrmals an unterschiedlichen Tagen und Tageszeiten in entspannter Sitzposition gemessen werden). Gelegentliche Schwankungen sind normal und keinesfalls behandlungsbedürftig.

Bluthochdruck ist der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Todesursache Nr. 1 in den Industrieländern (auch Deutschland). Beinahe die Hälfte aller Erwachsenen ist von der Problematik betroffen. Etwa 75% der Hypertoniker können ihren Blutdruck mit Hilfe der richtigen Behandlung dauerhaft auf Werte von unter 140 / 90 mmHg senken.

Unterschieden wird zwischen

  • Primäre Hypertonie
  • Sekundäre Hypertonie

Eine Hypertonie entwickelt sich meist schleichend und hat im fortgeschrittenen Stadium schwerste gesundheitliche Auswirkungen für das Herz-Kreislaufsystem und andere Organe. Im Extremfall drohen Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung oder Demenz. Deshalb bezeichnet man sie in Fachkreisen auch als "lautlosen Killer".

Hoher Blutdruck verläuft häufig über Jahre symptomlos. Beim Auftreten von ersten Warnzeichen (Nasenbluten, Schwindel, Kopfschmerzen) haben Organe wie Herz, Nieren, Gehirn oftmals bereits erste Schäden davongetragen. Eine rasche Behandlung der Erkrankung ist daher unabdinglich um Folgeschäden einzudämmen.

Die Behandlung gestaltet sich in vielen Fällen schwierig, da die Problematik unterschiedliche Ursachen haben kann und nicht alle Medikamente auch von allen Betroffenen gleich gut vertragen werden.